Sicher durch den Winter: Stadtwerke Fröndenberg Wickede im Auftrag der Stadt Fröndenberg im Einsatz
Sicher durch den Winter: Stadtwerke Fröndenberg Wickede im Auftrag der Stadt Fröndenberg im Einsatz
Einsatzbereit von 4:00 bis 21:00 Uhr
Fröndenberg, den 09.01.2026 – Wenn die Stadt noch schläft, sind sie längst auf den Beinen: Die Teams des Winterdienstes sorgen dafür, dass die Straßen im Stadtgebiet auch bei Frost und Schnee sicher befahrbar bleiben. Verantwortlich für die Sicherheit auf den öffentlichen Wegen ist die Stadt Fröndenberg, die mit der operativen Durchführung des Winterdienstes die Stadtwerke Fröndenberg Wickede beauftragt hat. Mit einer gut aufgestellten Mannschaft und einer vorausschauenden Lagerhaltung geben die Stadtwerke einen Einblick, wie der Winterdienst in Fröndenberg gemeistert wird.
Logistik im Hintergrund: Salzvorrat und Nachschub
Bereits vor dem ersten Frost wurde Vorsorge getroffen. Rund 90 Tonnen Streusalz hielten die Stadtwerke zu Beginn der Saison im Zentrallager vor. Da die bisherigen Winterwochen bereits einige Einsätze erforderten, wurden aktuell schon ca. 100 Tonnen Salz auf die Straßen ausgebracht – das Lager wurde dementsprechend bereits wieder aufgefüllt. Dank einer vorausschauenden Logistik und kurzen Lieferzeiten von etwa drei Tagen ist die Versorgungssicherheit jederzeit gewährleistet. Engpässe sind aktuell nicht zu befürchten.
Einsatzkräfte: Rund um die Uhr in Rufbereitschaft
Hinter dem Winterdienst steht eine straffe Organisation. Insgesamt zwei Teams mit jeweils sechs festen Mitarbeitern der Stadtwerke wechseln sich im wöchentlichen Rhythmus ab. Um auch bei Krankheitswellen voll einsatzfähig zu bleiben, stehen pro Team zwei Reserve-Mitarbeiter bereit. Unterstützt wird der Winterdienst zudem von einem Subunternehmer mit zwei weiteren LKW. Die Rufbereitschaft beginnt bereits in den frühen Morgenstunden um 04:00 Uhr und endet erst am späten Abend um 21:00 Uhr. Die Entscheidung über einen Einsatz trifft der jeweilige Einsatzleiter des Teams nach einer Lageprüfung vor Ort.
Fuhrpark und Prioritäten
Damit der Verkehr fließen kann, setzen die Stadtwerke auf spezialisierte Technik:
- Vier LKW (inklusive Subunternehmer) kümmern sich um die Hauptverkehrsstraßen.
- Zwei Kleinschlepper sowie eine Handtruppe sind speziell für Gehwege und öffentliche Plätze im Einsatz. Sämtliche Geräte werden jährlich extern geprüft, um im Ernstfall volle Zuverlässigkeit zu garantieren.
Dabei folgen die Fahrzeuge einem klaren Prioritätenplan der Stadt Fröndenberg: Kategorie A umfasst Hauptverkehrsstraßen, Buslinien sowie Zuwegungen für Feuerwehr und Rettungsdienste. Erst wenn diese Verkehrsadern sicher sind, rücken die Teams in die Wohngebiete (Kategorie B) vor.
Ein Appell an die Bürger: Gemeinsam für freie Wege
Damit die Räumfahrzeuge ihre Arbeit im Auftrag der Stadt effizient erledigen können, bitten die Stadtwerke die Anwohner um Mithilfe. In engen Straßen und Einmündungsbereichen wird es für die großen LKW oft schwierig, wenn Fahrzeuge ungünstig parken.
„Wir wissen, dass die Parksituation durch den zur Seite geschobenen Schnee oft schwierig ist“, so Dirk Schäfer, Leiter der zuständigen Abteilung. „Dennoch bitten wir darum, ausreichend Platz zu lassen, damit unsere Fahrzeuge nicht blockiert werden und wir den Streuplan der Stadt Fröndenberg zuverlässig abarbeiten können.“
Durch die enge Zusammenarbeit zwischen der Stadt Fröndenberg als Verantwortlicher und den Stadtwerken als ausführendem Partner bleibt die Ruhrstadt auch bei winterlichen Bedingungen mobil.